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Interview mit dem israelischen Historiker Ilan Pappe |
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| Brief description |
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| Type |
Interview |
| Language |
deutsch |
| Subject area |
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| Production Date |
22.12.2010 |
| Author/s |
henning Hintze |
| Radio |
LORA München 92,4 MHz und DAB+ 11C
Gravelotte Str. 6
81667 München
fon: 089/480285-1, fax: -2
info(at)lora924.de
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| Length |
9:37 minutes |
| Name/Size |
20101222-interviewmi-38109.mp3 / 9026 kB |
| File type |
MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Mono, (44100 kHz) |
| Date |
22.12.2010/18:56 |
| Lizenz |
Creative-Commons Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt,
Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
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| Script |
Der israelische Historiker Ilan Pappe ist weltweit respektiert wegen seiner Forschungen über die Massenvertreibung der Palästinenser vor der israelischen Unabhängigkeit und danach. In Deutschland wird Pappe im Gegensatz zu vielen anderen Ländern von den Medien fast durchweg ignoriert, auch von von den öffentlich-rechtlichen Sendern, vermutlich, weil er ein harter Kritiker der israelischen Regierung ist. Die Stadt München entzog ihm vor einem Jahr nach einer Intervention der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sogar kurzfristig einen zugesagten städtischen Saal für einen Vortrag. Vor kurzem referierte Pappe nun auf einer sehr kompetent besetzten dreitägigen Palästina-Konferenz in Stuttgart. Die Medien ignorierten das auch diesmal wieder fast komplett. Wir fragten ihn zunächst, ob er nach der Weigerung Israels, den Ausbau der illegalen Siedlungen auf palästinensischem Boden zu unterbrechen, überhaupt noch Chancen für eine Zweistaatenlösung oder andere Lösungen sähe: |
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